Christine Gross HeilbronnVerhaltenstherapie

 
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Behandlungsschwerpunkte

Wem hilft Verhaltenstherapie?

Das wichtigste und übergeordnete Therapieziel der Verhaltenstherapie, unabhängig davon, mit welchen Symptomen der Patient in die Therapie kommt, ist den Patienten wieder in die Lage zu versetzen, sein Problemverhalten bzw. Störung selbst in den Griff zu bekommen, so dass er wieder Lebensqualität verspürt. Dies bedeutet, dass sich der Patient in einem ersten Schritt selbst besser verstehen und einschätzen lernt, um im zweiten Schritt sein Denken, Fühlen und Handeln wieder selbst steuern und kontrollieren zu lernen. Hierfür benötigt der Patient für eine gewisse Zeit die professionelle Unterstützung eines Psychotherapeuten, der ihm hilft, sinnvolle und persönlich erreichbare Therapieziele zu entwickeln und der ihn dabei unterstützt, diese im Lebensalltag umzusetzen.

Hierzu wird immer in kleinen Schritten, an den individuellen Fähigkeiten und Fertigkeiten des Patienten orientiert, vorgegangen. Verhaltenstherapie arbeitet somit ressourcenorientiert und begreift den therapeutischen Prozess als positive Herausforderung. Sie zielt auf Erfolgserlebnisse ab, nicht auf eine Überforderung des Patienten. Eine wichtige Voraussetzung für das Gelingen des Therapieprozesses ist die vertrauensvolle, tragfähige therapeutische Arbeitsbeziehung, eine andere das therapeutische Fachwissen über die Entstehung und Aufrechterhaltung von psychischen Störungen, sowie der Einsatz bestimmter Techniken zu deren Veränderung. Die Therapie verläuft zielgerichtet und strukturiert in einem zuvor festgelegten zeitlichen Rahmen.

Bei manchen Störungsbildern, wie z.B. schweren Depressionen kann die zeitweise Einnahme von Psychopharmaka neben der Psychotherapie erforderlich sein. Bei anderen Störungsbildern wie bei der Stabilisierung und Rückfallprophylaxe von schizophrenen Psychosen, ist die zuverlässige Einnahme eine wichtige Vorraussetzung für den Heilungsprozess. Grundsätzlich wird eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den ärztlichen Behandlern des Patienten (z.B. Hausarzt oder Psychiater) angestrebt.

Indikationen für die Verhaltenstherapie bestehen bei allen psychischen Störungen mit Krankheitswert, wie z.B.:

  • Depressionen: behandelt werden leichte bis schwere Depressionen, aber auch chronisch anhaltende Depressionen, sowie Depressionen im Rahmen einer abgeklungenen Psychose und als Reaktion auf einschneidende Lebensereignisse (Verlusterlebnisse wie Todesfälle, Krankheit oder Arbeitsplatzproblemen)

  • Angststörungen/Traumata: hierzu zählen alle Arten von Phobien mit Vermeidungsverhalten, Zwangsgedanken und -handlungen, sowie Ängste als Folge von außergewöhnlichen Lebensereignissen, wie z.B. nach körperlicher oder seelischer Bedrohung oder Misshandlung

  • Somatoforme Störungen: hierunter zählt man vegetative Körpersymptome, wie z.B. Herzbeschwerden, Magen-Darm Beschwerden, Schluckbeschwerden etc., die nicht durch einen organischen Befund erklärbar sind

  • Klassische Psychosomatische Beschwerden: diese treten im Rahmen einer psychischen Störung wie z.B. bei emotionalen Konflikten und bei lang anhaltenden Sorgen auf. Psychische Faktoren spielen bei der Genese eine wesentliche Rolle und tragen erheblich zur Aufrechterhaltung von körperlichen Erkrankungen wie z.B. Neurodermitis, Asthma, Spannungskopfschmerzen und Migräne bei

  • Essstörungen (Magersucht, Bulimie, Essattacken mit Übergewicht wie die Binge Eating Störung)

  • Schlafstörungen: entsprechend einer gestörten Schlafqualität oder –dauer aufgrund emotionaler Ursachen, als auch Schlafwandeln oder Alpträumen

  • Nicht organisch bedingte, sexuelle Funktionsstörungen: sie verhindern eine befriedigende sexuelle Beziehung und sind durch Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, mangelndes sexuelles Verlangen, dem Versagen genitaler Reaktionen oder Orgasmusstörungen gekennzeichnet

  • Verhaltensstörungen wie z.B. Störungen der Impulskontrolle: wie z.B. Kleptomanie, Glücksspiel

  • Persönlichkeitsstörungen: hierunter werden lang anhaltende und tief verwurzelte, seit der Kindheit bzw. Jugend bestehende ungesunde Verhaltensmuster, die sich deutlich von der Norm unterscheiden, verstanden. Die zwischenmenschlichen Beziehungen oder die berufliche Leistungsfähigkeit der Betroffenen werden negativ beeinflußt. Dies führt beim Betroffenen und seinem sozialem Umfeld zu starkem Leidensdruck.

  • Gefährdung durch zunehmenden Missbrauch von psychotropen Substanzen:  Alkohol, Nikotin- und Drogenmissbrauch, ambulante Nachsorge nach erfolgter Entwöhnungsbehandlung

  • Rückfallprophylaxe und Stabilisierung nach abgeklungenen Psychosen

  • Paarprobleme, Beziehungs- und Lebenskrisen


Abrechnung

Die Kosten für Verhaltenstherapie werden bei entsprechender Indikation und nach Antragsstellung von den gesetzlichen und privaten Krankenkassen, sowie von den Beihilfestellen übernommen. Ausgenommen sind Paar-und Sexualtherapie.


 



Psychotherapeutische Praxis
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